Presse Malteser SocialDay Bodensee 2011
Malteser Social Day 2011 - Hammer statt Tastatur
Südkurier, 28.09.2011
Viele soziale Einrichtungen und Schulen haben Projekte, die im Alltagsgeschäft nicht erledigt werden können. Das Treppenhaus sollte neu gestrichen werden, der Keller muss entrümpelt werden oder das faulige Klettergerüst auf dem Schulhof sollte schon längst ersetzt worden sein. Aus diesem Grund hat sich eine Gruppe der Malteser in Frankfurt im Jahre 1999 gedacht: Wieso fragen wir nicht einfach mal Firmen, ob sie nicht Lust haben, bei solch einer, guten Sache’ zu helfen? Entstanden ist aus dieser Idee der Malteser Social Day.
Auch die Konstanzer Malteser haben bei diesem Tag des Engagements mitgemacht, sechs Projekte wurden am vergangenen Freitag umgesetzt. So bekam der Spielplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus in Wollmatingen ein Klettergerüst ein Gartenhaus der Wurzelkinder vom Waldkindergarten wurde renoviert, das Treppenhaus der Säntisschule neu gestrichen und das Tierschutzheim bekam eine Besucherecke.Daneben brachten die freiwilligen Helfer ein Sonnensegel im Quartierszentrumlang Tannenhof über der Sitzecke an und mehrere Zimmer im Käthe- Luther Montessori-Kindergarten wurden gestrichen und entrümpelt. Möglich machten die sechs Projekte 33 Mitarbeiter der Konstanzer IT-Firma Combit und 16 Beschäftigte von Siemens. Die Geschäftsführerin von Combit, Christiane Kördel, war von der Idee des Malteser Social Day sogar so begeistert, dass sie den Tag gleich zum Betriebsausflug ernannte. Statt entspannter Ausflug einen Tag hart arbeiten, stößt das nicht auf Unmut unter der Belegschaft? „Nein“, sagt Christiane Kördel. „Alle waren sofort dabei, einige haben sich gleich zum Leiten eines der Projekte bereit erklärt.“ Doch auch bei den Siemens-Mitarbeitern war die Motivation groß. Sie mussten sich für den Tag extra freinehmen. Michael Pausinger, pensionierter Mitarbeiter von Siemens, hat sogar so viel Spaß an dem Social Day, dass er auch im Ruhestand noch mit anpackt.„Es macht Freude, hilft etwas und gibt dem Leben auch einen gewissen Sinn und Inhalt“, sagt er. Pausinger ist in der Projektgruppe, die einem ramponierten Gartenhaus zu neuem Glanz verhilft. Das Gartenhaus bekam der Kindergarten geschenkt, einiges muss aber erneuert werden. Susanne Albrecht, Leiterin des Kindergartens, ist mit ihren Zimmermännern auf Zeit höchst zufrieden: „Die machen das wirklich sehr gut und zügig.“ Die fachmännische Anleitung erhalten die sechs Freiwilligen dabei von zwei Vorständen des Kindergartens, beide versierte Handwerker.Doch nicht nur die Chefin des Kindergartens ist überrascht von der guten Arbeit, auch zwei Gärtner der Stadt würden die Freiwilligen gerne einstellen. „Am Montag könnt ihr bei uns anfangen“, rufen sie einigen Combit-Mitarbeitern zu, die in Rekordtempo das Klettergerüst hinter dem Feuerwehrgerätehaus aufgebaut haben. Für Silvia Baumann, Organisatorin des Malteser Social Day, sind solche Ausrufe nicht neu. „Es kam schon häufiger vor, dass die Auftraggeber von dem hohen Arbeitstempo und der guten Motivation überrascht waren.“
| Der Malteser Social Day findet zum dritten Mal in Konstanz statt. Jürgen Raupp, Bezirksgeschäftsführer der Malteser erklärt die Idee von Veranstalterseite aus: „Mit so einer Aktion wollen wir Einrichtungen mit Unternehmen in Verbindung bringen. Dazu haben wir die passenden Kontakte und bringen so interessierten Einrichtungen mit Unternehmen zusammen, die sich sozial engagieren wollen.“ Der nächste Social Day ist schon in Planung. Die Malteser freuen sich über Projektvorschläge und interessierte Firmen. | ![]() |
Blaumann ersetzt schwarzen Anzug
Südkurier, 21.09.2011
Beim Malteser Social Day greifen Mitarbeiter Konstanzer Unternehmen sozialen Einrichtungen und Schulen unter die Arme.
Konstanz (feh) Einmal die Computertastatur gegen Hammer und Schaufel tauschen und sich einen Tag ehrenamtlich engagieren – das machen am kommenden Freitag 33 Mitarbeiter der Konstanzer IT-Firma Combit und 16 Mitarbeiter von Siemens. Die 49 Freiwilligen arbeiten unentgeltlich für den guten Zweck, zum Teil müssen sie sich für den Tag sogar freinehmen. Einer von ihnen ist Frank Wehking, Leiter der Innovationsabteilung bei Siemens: „Ich engagiere mich ehrenamtlich und komme mal aus dem Management-Alltag raus. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, abends zu sehen, was man geleistet hat.“
Der Malteser Social Day findet am Freitag bereits zum dritten Mal in Konstanz statt. Ziel der deutschlandweiten Aktion ist es, soziale Einrichtungen und Schulen bei der Umsetzung von Projekten zu helfen, die sonst aus Zeitgründen nicht realisiert werden könnten. So wird beispielsweise das Treppenhaus der Säntisschule renoviert und der Sozialraum des Montessori-Kindergartens neu gestaltet. Der Malteser Social Day wird von zahlreichen Sponsoren der Region unterstützt, die zum Beispiel kostenlose Materialien zur Verfügung stellen oder die Helfer mit Maschinen und Fachwissen unterstützen.
Ein Tag Arbeit für die Mitmenschen
Südkurier, 04.06.2011
Der Malteser Hilfsdienst im Bezirk Bodensee sorgt dafür, dass ein Kindergarten ein neues Gartenhaus bekommt oder dass ein Spielmobil renoviert wird. Am Social Day setzen sich Firmen der Region einen Tag lang unentgeltlich für soziale Projekte ein.
Konstanz – Einen Tag lang mal nicht im Büro sitzen, sondern mit den Händen tätig werden und dabei sogar noch etwas Gutes tun – das hat Frank Wehking vor zwei Jahren dazu bewogen, am Malteser Social Day teilzunehmen. Frank Wehking leitet bei Siemens in Konstanz das Innovationszentrum. Auch in diesem Jahr ist er mit Kollegen wieder im Einsatz für soziale Einrichtungen.
Der Grundsatz des Malteser Social Day ist ganz einfach: Mitarbeiter aus Unternehmen der Region setzen ihre Arbeitskraft einen Tag lang unentgeltlich für soziale Projekte ein. Viele Firmen stellen dafür ihre Mitarbeiter einen Tag lang frei oder ersetzen mit dem Social Day den Betriebsausflug. Bei Siemens müssen die Teilnehmer sogar einen Tag Urlaub nehmen, um freiwillig zu helfen – und trotzdem finden sich immer einige Interessierte.
Die Malteser vermitteln die Helfer an soziale Einrichtungen, die ein Projekt angemeldet haben. In den vergangenen Jahren verwandelte sich zum Beispiel ein verwilderter Teil eines Schulhofs in einen gemütlichen Platz, ein Spielmobil wurde renoviert und ein Kindergarten hat ein neues Spielhaus erhalten. „Denkbar sind alle Projekte, die sich in einem Tag erledigen lassen“, sagt Silvia Baumann von den Maltesern Bodensee, die den Aktionstag organisiert. „Wenn sich eine Schule ein Bewerbungstraining wünscht oder eine soziale Einrichtung gern einen Computerkurs möchte, versuchen wir, auch dafür eine Projektgruppe zu schicken.
“ Das Ziel ist nicht nur die Hilfe am Social Day, sondern auch eine längerfristige Beziehung zwischen Unternehmen und Einrichtungen. Bei Frank Wehking hat der Social Day jedenfalls nachhaltig Eindruck hinterlassen. Seine Gruppe hat im Keller der Konstanzer Regenbogen-Schule, einer Schule für Geistig- und Körperbehinderte, eine Wand eingezogen. „Hinterher saßen wir mit den behinderten Kindern im Stuhlkreis“, erzählt er. „Plötzlich spürte ich die Hand eines schwerbehinderten Mädchens in meiner Hand, die mit mir nonverbal kommuniziert hat. So etwas erlebt man im Büro nicht“, so Wehking. „Außerdem stehe ich sonst nicht an der Werkbank und finde es toll, die Produktivität der eigenen Arbeit zu sehen.“
Der Social Day ist eine Idee der Malteser in Frankfurt. „Dort läuft der Aktionstag schon seit zehn Jahren. Inzwischen finden dort knapp 90 Projekte gleichzeitig statt“, sagt Silvia Baumann. Sie würde sich freuen, wenn in den Städten der Bodenseeregion je zehn Einrichtungen Hilfe bekommen könnten. „Toll wäre es auch, wenn sich vor Ort jeweils ein Projektmanager finden würde, der die Koordination übernimmt“, sagt sie. Das kann jemand sein, der ins Ehrenamt hineinschnuppern möchte und sich nicht gleich für einen regelmäßigen Dienst verpflichten will. Denn der Grundsatz der Malteser lautet: „Ehrenamt muss Spaß machen“, sagt Silvia Baumann.
Socialday Bodensee 2011 - Medienpartner Südkurier
Südkurier, 04.06.2011
Die Idee: Beim Malteser Social Day am Freitag, 23. September, helfen Unternehmen in Projektgruppen mit acht bis zehn Mitarbeitern sozialen Einrichtungen.
| Der SÜDKURIER ist Medienpartner des Aktionstages. |
Die Voraussetzungen: Die Unternehmen oder die Mitarbeiter selbst spendieren ihre Arbeitskraft für einen Tag. Das benötigte Material stellen die sozialen Einrichtungen. Die Firmen bezahlen 70 Euro Anmeldegebühr für jeden Helfer. Davon werden die Kosten der Malteser für Verwaltung, Flyer und T-Shirts für die Helfer bezahlt. Wenn sich noch Sponsoren für Grillgut und Getränke finden, gibt es am Abend ein gemeinsames Grillfest.
Der Kontakt: Soziale Einrichtungen, die sich Hilfe wünschen, melden sich mit ihrer Projektidee bis Mittwoch, 15. Juni, per E-Mail bei der Organisatorin silvia.baumann@malteser.org. Interessierte Unternehmen können sich bis Freitag, 1. Juli, dort anmelden.
Der Aktionstag im Internet:


