Presse Malteser SocialDay Bodensee 2010
Wünsche werden wahr
Südkurier Konstanz, 05.10.2010
Konstanz – Drei soziale Einrichtungen haben beim „Malteser Social Day“
(MSD) wertvolle Hilfe erhalten: Mitarbeiter der Siemens
Logistikautomatisierung und Auszubildende der Stadtwerke gruben,
schliffen, strichen, pflanzten, schraubten und versetzten. Dank dieser
Unterstützung und den Sachspenden mehrerer Firmen konnten Projekte
realisiert werden, die schon lange auf Wunschlisten standen.Unerwartete
Hilfe haben der Treffpunkt Tannenhof und das halbe Dutzend
Siemens-Mitarbeiter von Ralf Dadzio erhalten.
Der
Schlosser hat sich kurzfristig einen Tag bei seinem Arbeitgeber, der
Schlosserei Weber, freigenommen. Er half unter anderem dabei, einen
Metallzaun fachmännisch aufzustellen. Dieser bildet nun die lang
ersehnte Trennung des Vorplatzes zur Straße hin. Frisch gepflanzte Rosen
und bunte Bilder lockern die Szene auf. Die Bilder waren unter
Anleitung von Kunsttherapeutin Sara Mory entstanden. „Es haben Kinder
und Erwachsene aller Altersstufen mitgemacht“, berichtete sie erfreut,
denn der Treffpunkt soll Jung und Alt des Quartiers Tannenhof
zusammenbringen. Parallel zu den anderen Handwerksarbeiten hatten die
Helfer den mit Kies belegten Platz geebnet und Steinplatten verlegt, auf
die die frisch gestrichene Sitzgruppe gestellt wurde. Da noch Zeit
blieb, stutzten die Fleißigen die wuchernde Glyzinie oberhalb der
Tribüne vor dem Pfarrgemeindesaal der Maria-Hilf-Kirche.
Eine
weitere Gruppe von Siemens-Mitarbeitern hatte sich beim Kinderhaus
Chérisy der Neuen Arbeit eingefunden, um unter Anleitung von Schreiner
Jochen Gehr eine Spielhütte aus Holz zusammenzubauen. Gehr hatte den
Plan dazu selbst entworfen. Praktikant Mark Wüthrich half mit.
Annette
Müller, Leiterin des Kindergartens Sankt Nikolaus in Dingelsdorf,
freute sich über die Unterstützung durch die Stadtwerke, die acht ihrer
technischen und kaufmännischen Lehrlinge schickte. Diese verlegten
Steinplatten, um darauf das bestehende Gartenhaus zu stellen. Der frei
gewordene Platz wurde anschließend zu einem „Matschbereich“, einem
Sandkasten mit Wasserzulauf, umgestaltet, der geschützt in der Ecke
zwischen Kindergartengebäude und dem Kinderschuppen liegt. Letzteren
hatten die Lehrlinge abgeschliffen, damit dieser mit frischer Farbe
gestrichen werden kann.
Jürgen Raupp, Geschäftsführer der
Malteser im Bezirk Bodensee, zeigte sich beeindruckt darüber, mit
welchem Engagement und welcher Freude die Helfer ihre Arbeiten
ausführten. „Hierbei wurden Dinge geschaffen, die vielen Menschen über
einen langen Zeitraum Freude bereiten“, erklärte Raupp.

