Presse Malteser SocialDay Bodensee 2009

Bohren und klopfen für die gute Sache

Bohren und Klopfen für eine gute Sache
Mit Bohrmaschine und Holz werkeln für die neue Zwischenwand im Keller der Regenbogenschule: Michael Pausinger (links) und Andreas Hermann von der Firma Siemens Postautomatisierung. Bilder: Schutzbach

Südkurier Konstanz, 26.09.2009

Mit Köpfchen, handwerklichem Geschick und Muskelkraft waren sie im unentgeltlichen Einsatz: Beim Social Day, dem sozialen Tag des Malteser Hilfsdienstes im Bezirk Bodensee, bewiesen Unternehmen und deren Mitarbeiter am Freitag bürgerschaftliches Engagement.

Oft packen Eltern mit an, wenn in Kindergärten ohne Kostenaufwand eine neue Spielanlage gebaut, oder in einer Schule ein Raum gestrichen werden muss. Am gestrigen Freitag engagierten sich in dieser Weise Firmen und deren Mitarbeiter. Insgesamt sieben Projekte wurden in Konstanz, Überlingen und Sigmaringen umgesetzt, wie der Initiator der Aktion, der Malteser Hilfsdienst, am Ende des Tages bilanzierte.

„Mit diesem Tag möchten wir dazu beitragen, dass etwas besser wird“, begründete Jürgen Raupp, Geschäftsführer des Malteser-Bezirks Bodensee, die Aktion. „Unternehmen sollen hierdurch ermuntert werden, soziale Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen“, ergänzte Raupp.
Mit gutem Beispiel ging in Konstanz die Firma Siemens Postautomatisierung voran: Gleich drei Projekte hatte sie übernommen. „Insgesamt 15 Mitarbeiter sind heute dabei“, berichtete Marketingleiter Frank Wehking. „Ich bin positiv überrascht, denn ich habe mit weniger gerechnet“, erklärte er weiter. Denn schließlich mussten alle Helfer frei nehmen, denn soziale Verantwortung sei nicht nur Sache des Unternehmens sondern auch seiner Mitarbeiter, so Wehking.

Im Keller des Neubaus der Regenbogenschule für Körper- und Geistigbehinderte in Konstanz in der Leipziger Straße half Angelika Weber tatkräftig mit. Eine Zwischenwand sollte einen großen Raum in zwei kleinere unterteilen. „Als Mitglied der Gesellschaft möchte ich etwas tun, das anderen hilft“, begründete sie ihre Teilnahme. Schließlich sei zuwenig Geld da und „es ist schön zu sehen, dass etwas Gestalt annimmt“, erzählte sie. „So etwas macht einfach Spaß und bringt Abwechslung zu meiner Bürotätigkeit“, sagte Håkan Thoren, der handwerkliche Erfahrung mitbringt. „Da die Kinder aus dem Haus sind, habe ich Zeit“, erklärte er. Schulleiter Wolfgang Brückner freute sich: „Endlich können wir den Raum sinnvoll nutzen“.

Auf die meisten Lehrer und Schüler der Wessenberg-Schule in Konstanz am Webersteig wartet am Montag eine faustdicke Überraschung: Der verwilderte Teil des Innenhofs ist zu einem gemütlichen Aufenthaltsplatz umgebaut worden. Schulleiter Lukas Regul hatte die Maßnahme nicht groß bekannt gegeben, sondern sich ganz auf das Engagement von Daniel Riedlinger, Juniorchef des Fruchthofs, verlassen. Planung und Materialbeschaffung hatte der Unternehmer übernommen. Zudem organisierte er von Fachfirmen unter anderem zehn Tonnen Humus und acht Tonnen Kies. Mit seinen Mitarbeitern war er schon am Vorabend tätig, da sonst die Zeit am Freitag nicht gereicht hätte. Mit dabei waren auch zwei Auszubildende der Malteser, die die Wessenbergschule besuchen.

„Endlich müssen wir nicht mehr auf der Tischtennisplatte hocken“, freute sich Samuel Duffler, Azubi beim Fruchthof und ebenfalls auf der selben Schule. „Wir haben ein gutes Verhältnis zu den Chefs und daher fällt es uns leicht mitzumachen“, erklärte Patrick Hyenne seine tatkräftige Mithilfe. „Ich bin davon überzeugt, dass Menschen etwas Soziales tun sollen“, begründete Praktikant Jens Paul seine Teilnahme.
„Nach soviel Arbeit wäre es toll, wenn der neu gestaltete Platz nicht verwahrlost“, hofft Daniel Riedlinger. „Die Pflege garantiere ich“, sagte Martin Pohlmann-Strakhof zu, der Abteilungsleiter Vollzeitschule.

Sandfläche ist verschönert

Schwäbische Zeitung, 25.09.2009
Im Rahmen des ersten Malteser Social Days haben fleißige Helfer in vielen Stunden und mit Unterstützung von Firmen und Schülern der Fidelisschule eine bereits bestehende Sandfläche verschönert und neue Sitz- und Ablageflächen angebracht. "Diese Fläche wird von Schülern der Grundstufe für den basalen Umgang mit Sand genutzt und hilft bei der psychosomatischen Förderung der Schüler", sagte die Rektorin der Fidelisschule, Monika Tilch-Fuchs. Silvia Baumann, Leiterin des Malteser Büros in Sigmaringen freute sich mit Pfarrer Karl-Heinz Berger und den Schülern der Fidelisschule über das gelungene Projekt.

Sie wollen Brücken bauen

Sie wollen Brücken bauen
Silvia Baumann und Jürgen Raupp von den Maltesern im Bezirk Bodensee freuen sich auf viele Firmenmitarbeiter, die einen Tag lang bei einem sozialen Projekt mitarbeiten.

Südkurier Kreis Konstanz, 06.08.2009
Ein Sommerfest für behinderte Menschen, eine neue Gartenanlage für eine Schule oder Hilfe beim interkulturellen Familiennachmittag: Das sind drei der Projekte, die beim ersten Social Day, dem sozialen Tag, in der Region umgesetzt werden sollen. Das Besondere dabei ist: Alle Aktionen gehen an einem Tag über die Bühne. Und dieses Mal packen keine Eltern oder Ehrenamtlichen an, sondern Firmenangestellte.

Kreis Konstanz – Der Aktionstag, der bundesweit am Freitag, 25. September stattfindet, soll eine Brücke zwischen den Unternehmen der Region und sozialen Einrichtungen bilden. Die Idee kommt von den Maltesern, die auch die Organisation übernehmen. In anderen Städten gibt es den sozialen Tag schon seit vielen Jahren – im Bodenseeraum zum ersten Mal. Jürgen Raupp, Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes im Bezirk Bodensee, hat sich die Anregung aus Frankfurt geholt. Die Stadt hat vor 13 Jahren mit einem einzigen Projekt angefangen – heute sind dort Firmen und Organisationen gut vernetzt. Das wollen Jürgen Raupp und Projektleiterin Silvia Baumann auch für die Bodenseeregion erreichen. „Uns ist schon klar, dass größere Firmen jeden Tag Bettelbriefe bekommen“, sagt Silvia Baumann. „Aber die Firmen tun auch viel für ihre Mitarbeiter und ihr Betriebsklima, wenn sie ihre Angestellten am Social Day teilnehmen lassen.“

Die beiden finden es spannend, wenn Firmen einmal nicht mit Geld helfen, sondern mit persönlichem Einsatz. „Wer einen Tag lang mit alten Menschen auf der Insel Mainau unterwegs war, lernt viel“, sagt Silvia Baumann. Manchmal schicken die Unternehmen auch Auszubildende zu den Projekten. „Das fördert deren Sozialkompetenz“, so Raupp. Die Malteser suchen nun noch Firmen, die sich am Social Day beteiligen möchten. Die Mitarbeiter treten in Teams von zwei bis 15 Personen an. Es können sich auch noch Schulen oder soziale Einrichtungen melden, die Hilfe für ein Projekt benötigen, das sie sonst nicht stemmen könnten. Wichtig: Die Aktion soll in einem Tag umsetzbar sein. Die Malteser überlegen dann, welches Team zu welchem Projekt passt. In Konstanz freuen sich die Kinder des Chérisy-Kinderhauses zum Beispiel, wenn Firmenmitarbeiter den Sandkasten ausbessern und das Dschungelzimmer renovieren, die Regenbogenschule hätte gern Hilfe bei der Renovierung des Kellerraums.

Malteser suchen sozial denkende Firmen für Aktionstag

Das Organisationsteam des Malteser Hilfsdienstes für den „Social Day Bodensee“ freut sich voller Hoffnung darauf, Unternehmen zur Unterstützung sozialer Einrichtungen zu gewinnen.

Südkurier Konstanz, 12.06.2009
Konstanz (mhd) Die Malteser im Bezirk Bodensee veranstalten erstmals einen „Social Day“. Der Aktionstag am Freitag, 25. September, schlägt eine Brücke zwischen den Unternehmen der Region und sozialen Einrichtungen und Projekten. Mitarbeiterteams unterschiedlicher Firmen werden einen Tag lang in einer sozialen Einrichtung tätig und führen ein konkretes Projekt durch. Der Malteser Hilfsdienst organisiert und koordiniert alle Projekte.

Das Engagement der Unternehmen erfolgt nicht in Form finanzieller Unterstützung, sondern indem Mitarbeiter freigestellt werden, die in Teamarbeit vor Ort Aufgaben erledigen. Für die Organisation des Aktionstages fallen jedoch Teilnehmerbeiträge an, die die Kosten der Aktion decken sollen. Die Unternehmensteams sind nicht im laufenden Betrieb der Einrichtung eingesetzt, stattdessen erledigen sie eine gesonderte Aufgabe, die in den Einrichtungen wegen fehlender Möglichkeiten bisher nicht verwirklicht werden konnte.

Die Projektaufgaben sind auf Laienkenntnisse hin ausgerichtet. Es werden nicht unbedingt Fachfirmen für Spezialaufgaben gesucht beziehungsweise eingesetzt, es sei denn, Firmen möchten ihr Fachwissen zur Verfügung stellen. Beispielsweise unternimmt ein Team mit Bewohnern einer Seniorenresidenz einen Ausflug oder gestaltet ein Fest mit Kindern. Beliebt sind auch Renovierungsprojekte in Kindergärten oder Schulen, an denen sowohl die Kinder oder Schüler als auch die Lehrer beteiligt sind.

„Gewinner des Tages sind alle“, erklärt Silvia Baumann, ehrenamtliche Projektleiterin für den Social Day Bodensee. „Das sind die sozialen Einrichtungen, denen die Durchführung eines Projektes zugute kommt, das im wahrsten Sinne unbezahlbar ist und die Unternehmen, die ihre Mitarbeiter einen Tag lang über den Tellerrand blicken lassen“, ergänzt Baumann. „Die Firmen stärken den Teamzusammenhalt und zeigen soziales Engagement“, verdeutlicht Jürgen Raupp, Geschäftsführer der Malteser im Bezirk Bodensee, einen wichtigen Nutzen der Aktion.

Unternehmen engagieren sich

Das Organisationsteam des Malteser Hilfsdienstes für den „Social Day Bodensee“ freut sich voller Hoffnung darauf, Unternehmen zur Unterstützung sozialer Einrichtungen zu gewinnen.

Südkurier Friedrichshafen/Überlingen, 26.03.2009
Friedrichshafen/Überlingen – Die Malteser im Bezirk Bodensee veranstalten erstmals einen „Social Day“. Der Aktionstag am Freitag, 25. September, schlägt eine Brücke zwischen den Unternehmen der Region und sozialen Einrichtungen und Projekten. Mitarbeiterteams unterschiedlicher Firmen werden einen Tag lang in einer sozialen Einrichtung tätig und führen ein konkretes Projekt durch. Der Malteser-Hilfsdienst organisiert und koordiniert alle Projekte.

Die Projektaufgaben sind auf Laienkenntnisse hin ausgerichtet. Es werden nicht unbedingt Fachfirmen für Spezialaufgaben gesucht beziehungsweise eingesetzt, es sei denn, Firmen möchten ihr Know-how zur Verfügung stellen. Beispielsweise unternimmt ein Team mit Bewohnern einer Seniorenresidenz einen Ausflug oder gestaltet ein Fest mit Kindern. Beliebt sind auch Renovierungsprojekte in Kindergärten oder Schulen, an denen sowohl die Kinder oder Schüler als auch die Lehrer beteiligt sind.

„Gewinner des Tages sind alle“, erklärt Silvia Baumann, ehrenamtliche Projektleiterin für den „Social Day Bodensee“. „Das sind die sozialen Einrichtungen, denen die Durchführung eines Projektes zugute kommt, das im wahrsten Sinne unbezahlbar ist und die Unternehmen, die ihre Mitarbeiter einen Tag lang über den Tellerrand blicken lassen“, ergänzt Silvia Baumann. „Die Firmen stärken den Teamzusammenhalt und zeigen soziales Engagement“, verdeutlicht Jürgen Raupp, Geschäftsführer der Malteser im Bezirk Bodensee, den Nutzen der Sozial-Aktion.

Infos zum „Social Day Bodensee“ gibt es unter Tel. 0 75 31/81 04-0, per E-Mail unter info@malteser-bodensee.de oder auf der Homepage unter
www.socialday-bodensee.de